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7. Fritze Cup

Zwei tolle Tage in der Giebelseehalle

Zwei tolle Tage in der Giebelseehalle

Petershagen/Eggersdorf (MOZ) Reinickendorfer Füchse bei den G- und E-Junioren, SV Tasmania Gropiusstadt-Berlin (F-Junioren) und Berliner Fußball Club (D-Junioren), so heißen die Sieger des großen Fußball-Nachwuchsturniers, das als Fritze-Cup inzwischen bekannt geworden ist.

 

7. Fritze-Cup in Petershagen-Eggersdorf

So ist das bei diesem Turnier: Langsam verklang der letzte Jubel am Sonntagabend in der Petershagener Giebelseehalle, da sind die vielen Helfer, in erster Linie vom gastgebenden Verein SV Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf, aktiv, um die Halle auszufegen, die Kabinen aufzuräumen und dies oder das noch zu erledigen. Doch hier mault keiner und niemand geht früher, weil er ganz plötzlich doch noch was vorhat.

„Wir machen das alle sehr gern, auch weil wir wissen, dass der 7. Fritze-Cup unter dem Strich wieder ein Erfolg war“, sagt abgekämpft Claus Jordan, der einer der wichtigsten Organisatoren dieses Turniers geworden ist. Und ganz leise gesteht er auch, dass er mindestens drei Tage vor dem Turnier „ganz schlecht schlafen konnte. Haben wir an alles gedacht, wird es auch keine Panne geben?“

7. Fritze-Cup in Petershagen-Eggersdorf

„Der Claus ist schon ein Verrückter. Ohne ihn würde das Turnier gar nicht stattfinden“, lobt ihn auch Peter Drews, der den Fritze-Cup vor Jahren ins Leben gerufen hat. Und auch für Drews ist an diesem Abend noch lange nicht Schluss, denn er steigt in sein Auto und muss noch bis nach Falkensee fahren. Drews ist Turnierleiter und zugleich Stellvertretender Abteilungsleiter Fußball beim SV Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf, wohnt aber in Falkensee. Und er beginnt noch einmal zu schwärmen von guten Spielen, toller Stimmung auf den Rängen sowie den vielen freundschaftlichen Begegnungen. „Inzwischen kommen durch die zahlreichen Mannschaften, vor allem denen aus Berlin, auch ganz andere Aspekte hinzu. Wenn man sieht, dass in den Teams nicht nur deutsche Jungs und Mädchen spielen, haben wir auch in dieser Hinsicht über den Sport irgendwie Brücken bauen können. Hier sind ausländerfeindliche Gedanken oder gar Parolen überhaupt kein Thema und das macht Spaß und uns als Veranstalter zusätzlich richtig stolz.“

Das Turnier begann wie immer mit den Kleinsten, den Bambini, dann aber doch mit einer Enttäuschung. Ausgerechnet der Titelverteidiger aus Falkensee war ohne Gründe nicht angereist. Die Reinickendorfer Füchse holten sich den Sieg und feierten wie die Großen.

7. Fritze-Cup in Petershagen-Eggersdorf

Dann aber der erste Turnierhöhepunkt. Mit viel Trommelwirbel und einer tollen Lichtshow, Daniel Rosenberg hatte mit seiner Firma sich einige Effekte einfallen lassen, liefen die F-Junioren ein. Und schon beim anschließenden Warmmachen war ein regelrechtes Schaulaufen der Talente zu bewundern. Zum Beispiel der siebenjährige Toffie El`Hamid von den Reinickendorfer Füchsen. Was der am Ball zauberte … Fabian Grünhorn schoss für seine Hertha 03 Zehlendorf in der Saison schon 20 Tore und war richtig heiß auf das Turnier. Die beste Stimmung brachten aber die Blau-Weißen vom Gastgeber mit. Lara Lemke probierte noch ihre Schusskraft und Felix Jess ließ sich vor dem ersten Spiel noch von der Betreuerbank versorgen. Aber dann ging es endlich los.

7. Fritze-Cup in Petershagen-Eggersdorf

Nach dem Turnier der F-Junioren waren sich viele einig: spielerisch war das der beste Teil des gesamten Fritze-Cups. Sieger wurde SV Tasmania Gropiusstadt-Berlin und auch hier war man sich mehrheitlich einig: verdient. Im Endspiel bezwangen sie Schwarz-Weiß Neukölln. Die Gäste vom FC Hansa Rostock wurden Dritte und der Fanblock mit den Fußball-Mütter Claudia Bahr, Annett Schneider, Sylvia Bölker, Simone Becker sowie Kerstin Wagner feierten seine Helden ausgiebig.

Am Sonntag spielten dann zunächst die D-Junioren ihren Turniersieger aus. Hierbei ging es dann schon recht ordentlich zur Sache. Es gab einige rüde Zweikämpfe und auch zahlreiche Ermahnungen der Schiedsrichter, wieder mehr Fairness an den Tag zu legen. Im Endspiel trafen dann der Gastgeber und der BFC Dynamo Berlin aufeinander. Ein erster Stimmungshöhepunkt am zweiten Turniertag, denn Blau-Weiß ging sogar mit 1:0 in Führung. Doch nach dem Führungstreffer des Blau-Weißen Max Tutzschke drehte der BFC richtig auf und gewann schließlich mit 2:1.

 

7. Fritze-Cup in Petershagen-Eggersdorf

Das abschließende Turnier bestritten die E-Junioren und hierzu füllte sich die Halle am Sonntagnachmittag noch mal richtig. Laut wurde es, als das erste Halbfinalspiel zwischen den Blau-Weißen und den Reinickendorfer Füchsen angepfiffen wurde. Die Entscheidung fiel erst nach einem Neunmeterschießen und war an Dramatik kaum noch zu überbieten. Die Füchse hatten mehr Glück und gewannen schließlich auch das Finale gegen Falkensee, das sich selbst über ein Neunmeterschießen gegen Hertha 03 Zehlendorf fürs Finale qualifizierte. Nur kurz blieb die Enttäuschung bei den Blau-Weißen über den verpassten Finalplatz, denn im Spiel um Platz drei begeisterten die Jungs von Trainer Alexander Ryborz. Das erste Tor schoss Nils Völkel. Dann kam aber der Auftritt von Kevin Lyczarz, der mit einem Fernschuss für die Entscheidung sorgte.

Das Finale gewannen die Füchse sicher gegen die Jungs aus Falkensee.

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